GFS1 in den Klassen 7 bis 11
1. Formen:
- Hauptform der GFS: Präsentation oder Referat (schriftlicher Teil: Exposé2 mit Quellennachweis) und Überprüfungsgespräch
- schriftliche Hausarbeit und Kurzpräsentation
- Teilnahme an Wettbewerben
- geführte Exkursion
- Projekt
- Experimente
- Halten einer Schulstunde
- Wandzeitung oder Lernplakate
- Artikel für eine Zeitung
- Interview mit Auswertung
- Buchvorstellung
- Weitere Formen in den Fächern Bildende Kunst und Musik
2. Rahmenbedingungen:
- Eine dieser Leistungen ist in einem Fach pro Schuljahr verbindlich. Eine zweite in einem anderen Fach muss nicht als GFS gewertet werden, sondern kann den Rang eines einfachen Referats (mündliche Note) haben.
- In den zweistündigen Fächern müssen den Klassen jeweils mindestens fünf, in den vierstündigen Fächern jeweils mindestens acht GFS-Themen angeboten werden.
- Einstündige Fächer können, müssen aber keine GFS anbieten.
- In der Regel sollen die GFS lehrplanbezogen sein.
- Die Wahl des Themas und der Form durch die Schüler erfolgt in Absprache mit dem Fachlehrer, der die Schüler auch während der Erarbeitungsphase auf Wunsch berät.
- Partner- bzw. Gruppenarbeit ist möglich. In diesem Fall muss die jeweils individuelle Leistung erkennbar sein.
- Die Schüler müssen ihre benötigten Materialien selbst organisieren.
- Im Falle des Medienbedarfs bei der Durchführung der GFS müssen die benötigten Geräte (z.B. PC/Beamer,
Overhead-Projektor, TV, Video/DVD usw.) beim betreffenden Lehrer mindestens vier Unterrichtstage vor der Präsentation angekündigt und "reserviert" werden.
- Das Exposé muss ebenfalls vier Tage vor Durchführung der GFS beim Fachlehrer eingereicht werden.
3. Anforderungsprofil:
- Es wird eine intensive Durchdringung des Themas erwartet. Dies wird insbesondere in den Überprüfungsgesprächen festgestellt.
- Die Texte sowohl des mündlichen Vortrags (freie Rede mit Stichwortzetteln) als auch schriftlicher Ausarbeitungen müssen eigenständig formuliert sein. (Es ist dabei folgende schriftliche Versicherung abzugeben: "Ich versichere hiermit, dass ich die Arbeit eigenständig angefertigt habe. Textstellen, die ich aus dem Internet u.a. übernommen habe, sind entsprechend gekennzeichnet.")
- Quellen und Materialien, die für die Recherche verwendet wurden, müssen präzise genannt werden. Jede Übernahme vorgefertigter Texte gilt als Täuschungsversuch.
- Ausschließliche Recherche im Internet ist unzulässig. Unter den verwendeten Materialien müssen sich mindestens ein Buch und/oder ein Artikel aus einer Fachzeitschrift befinden. Dieses ist nach Ableistung der GFS dem Fachlehrer zur Einsicht zu übergeben.
- Der Zeitrahmen für die Präsentation bzw. das Referat als GFS wird mit ca. 15 Minuten festgesetzt (hinzu kommt das Überprüfungsgespräch). In diesem Zeitrahmen nicht enthalten ist der Einsatz zeitaufwendiger Medien (z.B. Filmsequenzen, Musikstücke).
- GFS in den Fremdsprachen (außer Latein) sind ganz oder wenigstens in ihrem überwiegenden Teil in der Fremdsprache abzuleisten.
- Die Bewertung orientiert sich in jedem Fall in allererster Linie an der Qualität des Inhalts. Weitere Kriterien sind die Struktur (Aufbau, Gliederung) sowie die Art der Vermittlung. Zu letzterem gehört auch der gezielte und sinnvolle Einsatz von Medien.
- Die Bekanntgabe der durch die GFS erzielten Note soll innerhalb einer Woche erfolgen.
KGL3 in den Jahrgangsstufen 12/13
1. Formen:
A. Referat mit Präsentation: Es besteht aus drei Teilen:
- Kernbestandteil ist die Präsentation im Unterricht mit in der Regel 20 Min. Länge - in freiem Vortrag mit Medieneinsatz (Folien, Bilder, Audiobeitrag und - evtl.!! - PowerPoint). Ein Kolloquium über Inhalte und Art der Präsentation schließt sich an.
- Für den Kurs kann eine Zusammenfassung der Inhalte in Form eines einseitigen Handouts erstellt werden, sofern der Inhalt für den weiteren Unterrichtsgang relevant ist. Dieses ist vorher mit dem betreuenden Lehrer zu besprechen.
- In einem schriftlichen Teil fasst der Schüler die wesentlichen inhaltlichen Punkte seiner Präsentation zusammen und arbeitet ggf. Ergebnisse des Kolloquiums mit ein (mind. drei maschinengeschriebene Seiten). Als Anhang folgen das Präsentationsmaterial und ein Quellenverzeichnis. Unter den Quellen müssen mindestens ein Buch und/oder ein Artikel aus einer Fachzeitschrift sein, das nach Ableistung der KGL dem Fachlehrer zur Einsicht zu übergeben ist; ausschließlich Internetquellen sind nicht zulässig.
B. Schriftliche Hausarbeit:
Sie hat einen Umfang von in der Regel mindestens acht maschinengeschriebenen4 Seiten, enthält ein Inhaltsverzeichnis und ein Resümee. Dieses ist in einem Kurzvortrag (max. 10 Minuten) dem Kurs vorzustellen und darf nicht mit einer ausgearbeiteten Präsentation verwechselt werden.
C. Projekt mit Präsentation:
Es kann in Einzel- oder Gruppenarbeit durchgeführt werden. Es gelten die Regeln wie bei A.I und A.II. An Stelle von A.III muss der Werdegang des Projekts durch ein ausführliches Projektprotokoll dokumentiert werden. Bei Gruppenarbeiten muss die individuelle Schülerleistung bewertbar sein.
D. Mündliche Prüfung:
Sie findet als Überblicksprüfung von 20 Min. Dauer statt und ist der herkömmlichen Form der mündlichen Abiturprüfung vergleichbar. Sie wird in Anwesenheit des Kurses durchgeführt. Für die Beurteilung wird - wenn möglich - ein Fachkollege hinzugezogen.
E. Wettbewerbe, Jugend forscht
2. Rahmenbedingungen:
- In der Regel müssen die KGL lehrplanbezogen sein.
- Die Wahl des Themas und der Form durch die Schüler erfolgt in Absprache mit dem Fachlehrer, der die Schüler auch während der Erarbeitungsphase auf Wunsch berät.
- Partner- bzw. Gruppenarbeit ist möglich. In diesem Fall muss die jeweils individuelle Leistung erkennbar sein.
- Die Schüler müssen ihre benötigten Materialien selbst organisieren.
- Im Falle des Medienbedarfs bei der Durchführung der KGL müssen die benötigten Geräte (z.B. PC/Beamer,
Overhead-Projektor, TV, Video/DVD usw.) beim betreffenden Lehrer mindestens vier Unterrichtstage vor der Präsentation angekündigt und "reserviert" werden.
- Das Exposé muss ebenfalls vier Tage vor Durchführung der KGL beim Fachlehrer eingereicht werden.
3. Anforderungsprofil:
- Es wird eine intensive Durchdringung des Themas erwartet. Dies wird insbesondere in den Überprüfungsgesprächen festgestellt.
- Die Texte sowohl des mündlichen Vortrags (freie Rede mit Stichwortzetteln) als auch schriftlicher Ausarbeitungen müssen eigenständig formuliert sein. (Es ist dabei folgende schriftliche Versicherung abzugeben: "Ich versichere hiermit, dass ich die Arbeit eigenständig angefertigt habe. Textstellen, die ich aus dem Internet u.a. übernommen habe, sind entsprechend gekennzeichnet.")
- Quellen und Materialien, die für die Recherche verwendet wurden, müssen präzise genannt werden. Jede Übernahme vorgefertigter Texte gilt als Täuschungsversuch.
- Ausschließliche Recherche im Internet ist unzulässig. Unter den verwendeten Materialien müssen sich mindestens ein Buch und/oder ein Artikel aus einer Fachzeitschrift befinden. Dieses ist nach Ableistung der KGL dem Fachlehrer zur Einsicht zu übergeben.
- Die Bewertung orientiert sich in jedem Fall in allererster Linie an der Qualität des Inhalts. Weitere Kriterien sind die Struktur (Aufbau, Gliederung) sowie die Art der Vermittlung. Zu letzterem gehört auch der gezielte und sinnvolle Einsatz von Medien.
- Die Bekanntgabe der durch die KGL erzielten Note soll innerhalb einer Woche erfolgen.
1 "Gleichwertige Feststellung von Schülerleistungen": Die Note der GFS zählt bei dem entsprechenden Schüler in einem Kernfach als zusätzliche Klassenarbeit; in einem Fach, das nicht Kernfach ist, wird die GFS bei der Notenfindung angemessen berücksichtigt.
2 Ein Exposé ist die schriftlichen Strukturierung des Gedankenganges, d.h. der wesentlichen Gliederungspunkte dessen, was referiert werden soll.
3 "Klausurgleiche Leistung": Gleichwertige Feststellung von Schülerleistungen (GFS) in der Reformierten Oberstufe. Ihre Benotung zählt soviel wie eine Klausur in dem entsprechenden Fach. Jeder Schüler hat während der Schuljahre 12 und 13 jeweils drei KGLs in unterschiedlichen Fächern abzuleisten. Sie dienen in erster Linie der Vorbereitung auf die Präsentationsprüfung im mündlichen Abitur.
4 Schriftgröße: 12 pt; Zeilenabstand 1,5; Rand 2,5 cm
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